BILDER DER KATEGORIE "MUSEEN"



Ägina, Archäologisches Museum Aphaia

Aphaia-01Den Besuch einer der reizvollsten Ausgrabungsstätten Griechenlands, des Heiligtums der Aphaia – einer Tochter der Zeus, die sich vor den Nachstellungen des verliebten Minos auf Ägina verborgen hatte – sollte man im kleinen Museum beginnen, das südwestlich des Tempels links des Aufgangs steht. Man sollte zunächts das Museum besuchen, da man hier außerordentlich instruktives Informationsmaterial in drei Sprachen (Griechisch, Deutsch und Englisch) zur Geschichte des Platztes und den beiden Vorgängerbauten des heute sichtbaren Tempels der „unsichtbar“ (altgr.: aphaia)

Weiterlesen...

Ägina, Museum Christos Kapralos

Kapralos-Museum-00Das Museum, das in einem 1963 erbauten Steinhaus untergebracht ist, besteht aus sechs nacheinander errichteten Sälen, die die Skulpturen des 1993 verstorbenen Bildhauers beherbergen. Es steht an der Stelle Plakakia, 3 km nördlich der Stadt Ägina, in der Nähe der Häuser von Nikos Kazantzakis, des Malers Takis Kalmouchos, von Argyro Karibaba, von Giannis Moralis und non Nikos Nikolaou. Auf dem Grundstück, das vom Bildhauer selbst gestaltet worden ist, sind zwischen Weinstöcken und Olivenbäumen einige Skulpturen aus Marmor und äginetischem Porosstein, dem sog. Pouri,

Weiterlesen...

Athen, Archäologisches Nationalmuseum

Arch-Museum-von-Athen-77Es ist eines der wichtigsten archäologischen Museen Griechenlands und der Welt und beherbergt die grösste Sammlung griechischer Kunst überhaupt. Erbaut wurde es in den Jahren 1860 bis 1889 von den Architekten Ludwig Lange aus Darmstsdt, Panagis Kalkos, Armodios Vlachos und Ernst Ziller. Es liegt im Zentrum der Stadt, nordöstlich des Omoniaplatzes. Zwischen 1932 und 1939 wurden neue Flügel angebaut. Wegen Renovierungsarbeiten war das Museum von 2002 bis Juni 2004 geschlossen. Die Kunstsammlung des Museums besteht aus wichtigen Funden

Weiterlesen...

Athen, Byzantinisches und Christliches Museum

Byzantinisches-02Das 1914 gegründete Museum ist seit 1930 in der Villa Ilissia untergebracht, die 1840 nach Entwürfen des Architekten Stamatis Kleanthes für die französische Philhellenin Sophie de Marbois-Lebrun, Duchesse de Plaisance (1785-1854), errichtet worden ist. Das im toskanischen Stil errichtete Gebäude ist eines der Schmuckstücke der Athener Innenstadt und steht am Ufer des heute nicht mehr sichtbaren Flusses Ilissos. Aufgrund des Zuwachses des Museums durch Schenkungen und eigene Erwerbungen reichte der zur Verfügung stehende Raum bald nicht mehr aus, so daß Erweiterungen notwendig wurden.

Weiterlesen...

Athen, Das Museum „AFIS“ – „Bitte berühren“

Museum-Afis-06„Bitte nicht berühren!“ „Please don´t touch!“ warnen Schilder in allen Museen der Welt, vor allen wichtigen Kunstwerken. In allen? Es gibt fünf Museen weltweit, wo das Gegenteil gilt: „Bitte berühren!“ In den Museen für Blinde nämlich und für Menschen mit Sehbehinderung. In Athen müssen Blinde auf den Besuch im Museum nicht verzichten. Im „Museion Afis“, „Tastsinn-Museum“ in Kallithea, Doiranis Strasse 198, können sie alle berühmten Werke aus verschiedenen Epochen „ertasten“. Blinde Menschen aus Griechenland und der ganzen Welt bekommen die Möglichkeit, „einen großen Teil des Kulturerbes in seiner Größe, Schönheit, Reichtum und ästhetischen Vollkommenheit“

Weiterlesen...

Athen, Das neue Akropolismuseum

akropolis-museum-01Das Neue Akropolismuseum hat diesen Sommer endlich seine Tore für die Allgemeinheit geöffnet, mit der für Griechenland charakteristischen Verspätung. Der Bau befindet sich äußerlich mit seiner Umgebung ganz und gar nicht in Einklang. Der graue Beton, Hauptbestandteil des neuen Museums, thront über den antiken Ruinen und symbolisiert somit die heutige Realität von Athen: Die Antike als Ausstellungsstück, die Moderne als Museum, krasse Gegensätze im Alltag der Athener. Graphik Designerin Konstantina, deren Eindrücke vom neuen Akropolismuseum ich erfragte,

Weiterlesen...

Athen, Frissiras–Museum für zeitgenössische europäische Malerei

01FrissirasMuseumDas Frissiras-Museum für zeitgenössische Kunst befindet sich in Plaka, die mit ihrer kleinteiligen Struktur ein Gegenpol zum modernen Athen des 19. Und 20. Jahrhunderts ist. Die Besucher des Museums haben nicht nur die Möglichkeit die interessante neoklassizistische Architektur eines der beiden Museumsgebäude aus der Zeit um 1860 zu betrachten, sondern auch eine Privatsammlung für zeitgenössische europäische Malerei zu bewundern. Der Rechtsanwalt Vlassis Frissiras hat ca. 3500 Gemälde, Zeichnungen

Weiterlesen...

Athen, Museum der antiken Agora

Agora-Museum-02Das Museum ist in der 1956 vom Amerikanischen Archäologischen Institut wieder aufgebauten Stoa untergebracht, die im 2. Jh. v. Chr. auf Kosten des Attalos, des Königs von Pergamon, errichtet worden war. Die Sammlung dieses Museums, eines der wichtigsten Athens, enthält Funde, die mit dem gesellschsftlichen und politischen Leben zusammenhängen, das 36 Jahrhunderte lang auf der Agora seine Spuren hinterlassen hat; die ältesten Funde aus der Zeit um 3000 v. Chr. stammen aus neolithischen Brunnen und die spätesten aus dem 6. Jh. n. Chr.,

Weiterlesen...

Athen, OTE-Museum (Telekommunikations-Museum)

OTE-Museum-01Das OTE Telekom-Museum in Nea Kifissia wurde 1990 von OTE (Hellenische Telekom) gegründet und ist das einzige Telekommunikationsmuseum Griechenlands. Aufgabe des Museums ist sowohl die Forschung, die Studie, die Dokumentation und Sammlung als auch die Bewahrung und Präsentation der Entwicklung der Telekommunikationstechnologie von der Antike bis heute. Die beeindruckende Sammlung von mehr als 3500 Objekten und einem umfangreichen Archiv umfasst u.a. analoge Telefonen, Morsetelegraphen, Faseroptik, drahtlose Kommunikations- und Telefotografiegeräte ab 1949 und eines der ersten griechischen TV-Studios im Jahr 1965.

Weiterlesen...

Delos, Archäologisches Museum

Delos-03Das Museum von Delos stellt ein einzigartiges Phänomen dar: Obwohl es eines der wichtigsten Museen Griechenlands ist, liegt es auf einer unfruchtbaren, unbewohnten Insel. Auf der Insel, auf der das Übernachten heute nur den Aufsehern gestattet ist, hat die Titanin Leto dem Zeus Apollon geboren. Auf der Flucht vor Hera, der rechtmäßigen Gattin des Zeus, rettete sich Leto auf diesen frei im Meer schwimmenden Granitfelsen, der Asteria genannt wurde. Der sich hinter dem Mythos verbergende Beginn der Verehrung des aus dem ionischen Bereich stammenden Gottes Apollon ist gegen 1000 v. Chr. anzusetzen,

Weiterlesen...

Heraklion, Archäologisches Museum

Iraklio-20Das Archäologische Museum von Iraklio ist eines der reichsten und bedeutendsten archäologischen Museen Griechenlands. Die Säle enthalten Fundstücke aus prähistorischer bis römischer Zeit, die bei Ausgrabungen auf der ganzen Insel ans Licht gekommen sind. Die überwiegende Zahl der Ausstellungssäle ist der minoischen Kultur gewidmet, der ersten Hochkultur auf europäischem Boden. Die erste Ausstellung der Funde (1904-1912) ist von der Archäologen Iosiph Chatzidakis und Stephanos Xanthoudidis eingerichtet worden. Im Jahre 1937 ist dann mit der Errichtung

Weiterlesen...

Katakolo, Museum für antike Technik

Katakolo-03Das neue Museum in Katakolo ist eine echte Entdeckung. Kostas Kotsanas, ein griechischer Maschinenbauingenieur, interessiert sich seit vielen Jahren für die Technik der alten Griechen. Kotsanas meint, dass der Beitrag der Griechen zu Kunst und Literatur, Theater und Philosophie allseits bekannt sei, aber nicht so sehr ihr Anteil an der Entwicklung von Technik und Maschinenbau. Aus Aufzeichnungen, Bildern und Darstellungen auf Keramiken und aus sekundären Quellen rekonstruierte er über 100 teils 

Weiterlesen...

Korinth, Archäologisches Museum

Korinth-04Das archäologische Museum von Korinth liegt am südwestlichen Rand der Ausgrabungsstätte und ist im Jahre 1931 mit Stiftungsmitteln von Ada Small Moore von der Amerikanischen Schule für Klassische Studien errichtet worden. Die reiche Sammlung deckt den Zeitraum von der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter ab und vermittelt einen ausgezeichneten Eindruck von der wechselvollen Geschichte der Stadt mit all ihren Höhen und Tiefen. Da die leider nicht nummerierten Vitrinen keinerlei Informationen über die Exponate enthalten,

Weiterlesen...

Kos, Archäologisches Museum

Kos-01Das archäologische Museum von Kos ist in einem schlichten zweistöckigen Gebäude am Eleftherias-Platz untergebracht, dessen Fassade von drei nischenförmigen Eingängen geprägt wird. Das Museum beherbergt Funde aus prähistorischer Zeit und eine Sammlung von Tongefäßen aus archaischer, klassischer und hellenistischer Zeit, die jedoch nicht alle für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Der zugängliche Bereich gruppiert sich um einen offenen Hof und beinhaltet vor allem Skulpturen. Wenn man sich im Vorraum nach rechts wendet, sieht man einen zylindrischen Grabaltar, einen überlebensgroßen Kopf, der Demeter oder Hera darstellt,

Weiterlesen...

Lavrion, Archäologisches Museum

Lavrion-Archaeologisches-Museum-02Das 1970 errichtete und danach renovierte Museum mit den Funden aus Lavrion ist im Oktober 1999 wiedereröffnet worden. In der Vorhalle, dem Atrium und den beiden Sälen des Museums sind Zeugnische der Kunst, der Arbeit und des Alltagslebens der Einwohner der Umgebung ausgestellt, die aus der Zeit vom jüngeren Neolithikum (um 5.000 v. Chr.) bis zur frühchristlichen Zeit stammen (um 500 n. Chr.). Zwar werden zahlreiche Funde aus der Umgebung von Sunion und Lavrion im Archäologischen Nationalmuseum in Athen aufbewahrt,

Weiterlesen...

Levidi, Kunsthistorisches Museum

01-LevidiWenn wir sonntags auf "Entdeckungsreise" gehen, sind wir stets Überraschungen gewöhnt. So haben wir kürzlich in Levidi, einem schönen Bergdorf in Arkadien, ein kunsthistorisches Museum entdeckt, das sich sehen lassen kann. - Zumal es durchaus auch den Geschmack deutscher Kunstfreunde trifft, denn in der Renaissance, im Barock und auch später war das Thema "Arkadien" in Europa allgegenwärtig. Selbst Schiller, Goethe, Hölderlin kamen an Arkadien nicht vorbei, Jacques Offenbach lässt seinen Hans Styx der Vergangenheit nachtrauern..."als ich noch Prinz war von Arkadien..."

Weiterlesen...

Ligourio, Naturhistorisches Museum

Ligourio-01Das Naturhistorische Museum von Ligourio hat ein neues Domizil. Die ursprünglich vom Ehepaar Anastassia Sarri-Kotsiomiti und Wassilis Kotsiomitis angelegte private Sammlung wurde 1995 in eine Stiftung übergeführt. Im neuen Haus sind nunmehr etwa 4500 Exponate aus aller Welt zu sehen, darunter sehr seltene Mineralien. Das Museum befindet sich an der Straße von Nafplio, gleich am Ortseingang von Ligourio auf der linken Seite. Die Sammlung ist nicht nur mit viel Fleiß und Liebe von der Familie Kotsiomiti zusammengetragen worden, sondern ist auch sehr professionell gestaltet. Ein Schwerpunkt der Sammlung sind wunderschöne Ammoniten,

Weiterlesen...

Limnos, Archäologisches Museum

Limnos-01Das Archäologische Museum von Limnos ist in dem zweistöckigen Gebäude der ehemaligen türkischen Verwaltung untergebracht. Im ersten Saal links des Eingangs sind Funde aus Poliochni ausgestellt, einer großen prähistorischen Siedlung im Osten der Insel Limnos, die während des gesamten 3. Jahrtausends bewohnt gewesen ist. Die Ausgrabungen haben wichtige Funde ans Licht gebracht, die die frühgeschichtliche Kultur der nördlichen Ägäis beleuchten.

Weiterlesen...

Monemvasia, Archäologische Sammlung

Monemvassia-01Bei einem Besuch der reizvolenn Kastell-Stadt Monemvasia sollte man auf keinen Fall versäumen, dieses Museum zu besichtigen. In diesem sympathischen kleinen Museum findet der Besucher Exponate und Schriften, die über das öffentliche und private Leben der Einwohner von Monemvasia und über die Geschichte der Stadt informieren. In der Karte in der Mitte des Saales sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und die zu ihnen führenden Rundwege eingetragen.

Weiterlesen...

Mykene, Ein Schatz kehrt Heim

Mykene 0491Nach wie vor zählt Mykene zu den am meisten besuchten archäologischen Stätten Griechenlands. Und trotz der Besucherströme, die sich Tag für Tag durch das berühmte Löwentor wälzen und sich, dankbar im Schatten an der Kyklopenmauer lehnend, von den Fremdenführern das Wissenswerte erzählen lassen, hat der Ort auch für Individualreisende nichts von seiner magischen Anziehungskraft verloren. Jedesmal aufs Neue ergreift einen der Schauder, wenn man auf dem steinigen Weg steht, auf dem der siegreiche Agamemnon nach dem trojanischen Krieg heimkehrte,

Weiterlesen...

Mykonos, Archäologisches Museum

Mykonos-Museum-02Das archäologische Museum von Mykonos zählt zu den ältesten Griechenlands. Es ist zunächst 1905 als bescheidenes neoklassizistisches Gebäude errichtet worden, um die Funde von der Nachbarinsel Rheneia aufzunehmen. Seine heutige kykladische Gestalt hat es aufgrund der An- und Umbauten in den 30er und 60er Jahren erhalten. 1972 ist der große Ostsaal hinzugekommen, der vom Vestibül aus zugänglich ist. Der Beschluß der Athener, die Insel Delos im Jahre 426 v. Chr. von allen Gräbern zu „reinigen“, hatte zur Folge, dass alle Gebeine und Grabbeigaben in ein Massengrab auf der Nachbarinsel Rheneia

Weiterlesen...

Mytilini, Theofilos Museum

theofilos-01Das Theofilos-Museum wurde im Jahr 1964 erbaut und befindet sich auf der Insel Lesbos, im Vorort Varia, dem Heimatdorf des Künstlers. Die 86 Gemälde des naiven Malers Theofilos wurden der Stadt Mytilini vom Kunstkritiker und Verleger Stratis Eleftheriades (bekannt als Tériade) geschenkt, auf dessen Initiative das Museum 1964 eröffnet wurde. Es besteht aus vier miteinander verbundenen Zimmern und Themen aus der Volkskunst, Geschichte, Mythologie, alltägliche Szenen, Kostüme und Landschaften werden ausgestellt. Seit seiner Jugend in Volos verdiente der Maler Geld, indem er Häuser und Geschäfte mit Wandmalereien ausschmückte.

Weiterlesen...

Nafplio, Archäologisches Museum

Nafplio-Arch.-Museum-01Es ist schon ein großer Unterschied zwischen dem einstigen, etwas ramschigen "Antiquitätenladen" und dem Museum nach der Umgestaltung. Das Museum ist im Winterhalbjahr von 8.30 bis 15.00 Uhr außer Montag geöffnet. Nach langen Renovierungsarbeiten öffnete das Haus am zentralen Platz der Stadt, der „Plateia Syntagmatos“, seine Pforten, nunmehr auch für Rollstuhlfahrer mit einem Treppenlift gut zu erfahren. Erstes Fazit: Die Verjüngungskur hat dem alten Museum wirklich gut getan.

Weiterlesen...

Nafplio, Peloponnesisches Volkskundemuseum

Nafplio-Trachten-01Die Peloponnesische Stiftung für Volkskunde ist 1974 von der Kostüm- und Bühnenbilderin Ioanna Papantoniou mit dem Ziel gegründet worden, die neugriechische Kultur zu erforschen und zu präsentieren. Die vielfältigen kulturellen Anstrengungen des Museums sind im Jahre 1981 durch die Verleihung des Europäischen Preises des Museums des Jahres gewürdigt worden. Das Volkskundliche Museum in Nafplion, das zu den besten seiner Art in Griechenland zählt, ist in einem schönen zweistöckigen Haus in der Altstadt untergebracht. In den 1999 von Grund auf umgestalteten Räumen

Weiterlesen...

Naxos, Archäologisches Museum

Naxos-01Das Museum ist seit 1973 in einem Gebäude aus dem 17. Jh. untergebracht, das als Jesuiten-Schule errichtet worden ist und das später die Handelsschule aufgenommen hat.
Das Museum beherbergt wichtige Funde vor allem aus Gräber, die auf Naxos und auf den benachbarten Inseln Keros, Kouphonissi kai Donoussa gefunden worden sind; die stammen aus der Zeit zwischen dem Neolithikum und der Spätantike (um 5.300 v. – 500 n. Chr.). Die Sammlung der frühkykladischen Idole zählt nach derjenigen des Athener Nationalmuseums zu den vollstaändigsten.

Weiterlesen...

Nemea, Archäologisches Museum

Nemea-Museum-06Das Archäologische Museum von Nemea ist 1984 mit Hilfe einer Spende des Präsidenten der Bank of Amerika, Rudolph Peterson, errichtet worden. Es beherbergt die wichtigsten Fundstücke der in Nemea und in der Umgebung seit 1924 von der American School of Classical Studies in Athen zunächst mit Unterstützung der Universität von Cincinnati und seit 1974 der Universität von Kalifornien durchgeführten Ausgrabungen. Das schlichte ziegelgedeckte, weiß gestrichene Museum schließt sich an die lokale Architektur an. Es ist parallel zum Zeus-Tempel errichtet worden

Weiterlesen...

Nisyros, Vulkanologisches Museum

Nisyros-01Das vulkanologische Museum von Nisyros befindet sich im Dorf Nikia, etwa 9 km vom Hauptort Mandraki entfernt. Zusammen mit dem Observatorium im Dorf Nikia gehört es zum Überwachungs- und Informationssystem für den aktiven Vulkan. Das Museum in Nikia ist in  der Hauptsaison geöffnet, aber, wer mit 4-6 Besuchern kommt und rechtzeitig im Rathaus in Mandraki fragt, kann es evtl. auch ausserhalb der Saison besichtigen. Im Museum sind die wichtigsten vulkanischen Phänomene mit Diagrammen, Fotos und Gesteinsproben erklärt. Großformatige Fotos vom Vulkanologen Tom Pfeiffer

Weiterlesen...

Olympia, Archäologisches Museum

Olympia-01Die Ausgrabungen des Heiligtums von Olympia, einer der bedeutendsten Kulturstätten im antiken Griechenland, sind im Jahre 1875 von deutschen Archäologen begonnen worden und werden – mit kurzen Unterbrechungen – bis heute weitergeführt. Die reichen Funde waren zunächst in einem schönen neoklassizistische Gebäude untergebracht worden, das 1886 aus Kosten des Mäzens Andreas Syngros auf einem von Kiefern bestandenen Hügel westlich des Heiligtums errichtet worden war. Angesichts der rapide zunehmenden Zahl der Fundstücke erwies es sich jedoch schon bald als zu klein.

Weiterlesen...

Souphli, Seidenmuseum

Souphli-01Das einzige Seidenmuseum Griechenlands und zugleich eines der wenigen auf der Welt ist im Patrizierhaus der Familie des Schriftstellers und Politikers Konstantinos Kourtidis untergebracht, das 1833 von lokalen Handwerkern errichtet und 1976 der Griechischen Bank für Industrieentwicklung (ETBA) geschenkt worden ist. Der Aufbau der Ausstellung zur Seidenverarbeitung ist in vorbildlicher Weise von der Stiftung für Kultur und Technik der ETBA durchgeführt worden. Vorangegangen waren Forschungsarbeiten, die von einer Forschergruppe in

Weiterlesen...

Vergina, Archäologisches Freilichtmuseum

Vergina-03Das Freilichtmuseum von Vergina ist angelegt worden, um die von Manolis Andronikos ausgegrabenen Funde des „Großen Grabhügels“, eines Teils der Nekropole von Aigai mit den makedonischen Königsgräbern, zu schützen und zugleich dem Publikum zugänglich zu machen. Der Grabhügel ist in der Antike zum Schutz der Königsgräber aufschüttet worden. Darunter verbigt sich das Museum, das mit seinen vier sechseckigen Sälen einer Wabe ähnelt; jeder besitzt eine pyramidenförmige Decke. An diese Säle schließen sich zwei weitere langgestreckte an, an die die Königsgräber grenzen. Nach Betreten des Museums hat man aufgrund der schwachen Beleuchtung den Eindruck, man befände sich unter der Erde.

Weiterlesen...