BILDER DER KATEGORIE "AUSGRABUNGEN"



Die Geschichte von Olympia und den Olympischen Spielen

Olympia-00bDie archäologischen Grabungen in Olympia fördern nicht nur neue Funde zutage sondern auch faszinierende neue Erkenntnisse über die Geschichte dieses Heiligtums. Im Norden und Osten eingerahmt von Bergen und Hügeln, schaffen die Flüsse Alpheios und Kladeos im fruchtbaren Tal bei Olympia eine für Griechenland eher untypische, anmutige Landschaft. In der Mitte des Tales erhebt sich der seit Urzeiten heilige, von Kiefern bewachsene Kronoshügel, wo Kronos und Rhea angeblich schon vor der Geburt von Zeus geopfert

Weiterlesen...

Das antike Messene - Ein Traum in Stein gebaut

Bild-01Viele der heutigen Diasporagriechen zieht es zurück in die Heimat. Doch schon in der Antike gab es Diasporagriechen, die von der Rückkehr in die Heimat träumten. Die im Ausland lebenden Messenier der Antike mussten viele Jahre warten, bis ihr Traum in Erfüllung ging. Dann aber bauten sie eine der schönsten Metropolen des antiken Hellas. Der steingewordene Traum der Messenier, mit über 30000 Einwohnern eine der bedeutendsten Städte der Antike, kommt durch die noch andauernden archäologischen Grabungen

Weiterlesen...

Philippi - Das Tor nach Europa und nach Asien

Philippi-00Die größte archäologische Stätte der römischen und frühchristlichen Zeit in Nordgriechenland liegt beim heutige Dorf Krinides, fünfzehn Kilometer westlich von der Stadt Kavala und 21 Kilometer östlich der Stadt Drama, auf einer offenen Ebene zwischen den Gebirgen Orvilos im Norden, Pangäon im Norden und Symvolo im Osten. Früheste archäologische Zeugnisse eines organisierten Lebens im Gebiet von Philippi stammen aus prähistorischer Epoche (um 5000 v. Chr.) König Philipp II. eroberte im Jahr 356 v. Chr. die

Weiterlesen...

Die Odysee der Giebelfiguren der Ägineten

Aegina-01Die berühmten Giebelskulpturen des Tempels der Aphaia wurden vor Beginn der offiziellen und systematischen Ausgrabungen des Heiligtums um 1901 vom deutschen Archäologischen Institut unter der Führung des Deutschen Adolf Furtwängler, entfernt. Seit der englische “Großhändler” Lord Elgin im Jahre 1800 vom Parthenon auf der Akropolis von Athen siebzehn Giebelfiguren, fünfzehn Metopen und neunundfünfzig Reliefdarstellungen plünderte, fanden in Griechenland zahlreiche archäologische

Weiterlesen...

Epidaurus - moderner Kurort der Antike

Epidaurus-05„Pandaros aus Thessalien hatte Flecken auf seiner Stirn. Während des Schlafes im ,Unbetretbaren' hatte er eine Vision: Der Gott erschien, legte ihm eine Binde um die Stirn und befahl ihm, das ,Unbetretbare' zu verlassen, die Binde wieder abzunehmen und sie als Weihegeschenk in den Tempel zu bringen. Im Morgengrauen tat Pandaros, wie der Gott ihn geheißen. Seine Stirn war rein, die Flecken waren an der Binde kleben geblieben. Er trug die Binde in den Tempel.“ - Der Ruf der Wunder des in einem Tal nahe der antiken Hafenstadt

Weiterlesen...

Das Totenorakel vom Fluss Acheron - Rendezvous im Hades

Acheron03 5862Ein gellender Schrei durchbricht die Ruhe der sommerlichen Landschaft. Aus dem Untergrund sind eilige Schritte auf Metall zu hören. Sogleich stürmt Nancy, eine 43-jährige Ärztin aus Belgien, die steile Eisentreppe empor. Der Schreck ist ihr ins Gesicht geschrieben. „Das da unten ist der pure Horror, mein Mann wird sich freuen!“ keucht sie, während Dierek (45) gebannt dem Fremdenführer einer Reisegruppe lauscht. „In Australien hat er mich nicht vor den Spinnen in den Bäumen gewarnt. Jetzt kann ich mich revanchieren!“ Die schmale

Weiterlesen...

Sounion und der berühmte Marmortempel des Poseidon

Poseidon-Tempel-04Prächtige und warme Rottöne werden von der Sonne auf die Ägäis geworfen. Irgendwann treffen sie auf ein steil emporragendes Kap, auf dessen Spitze eine alte weiße Marmor-Ruine einmal wieder in den schimmernden Farben der Abendsonne erblüht. Dieser traumhafte Blick des Kap Sounion zieht täglich Touristen aus aller Welt an. Es spiegelt das typisch griechische Motiv wieder, das von Griechenlandbesuchern so sehr begehrt wird. Der Flair einer romantischen antiken Ruine, der uneingeschränkte Blick auf das blaue Meer

Weiterlesen...

Das Makedonische Kuppelgrab von Komnina in Stavroupolis

Komnina 05An der Straße von Stavroupolis – Komnima in der Präfektur Xanthi (Thrakien) am Kilometer 3,7 führt ein 900 m langer asphaltierter Weg zu einer wenig bekannten aber sehr sehenswerten makedonischen Begräbnisstätte. Das makedonische Kammergrab von Stavroupolis ist das am besten erhaltene der bis heute gefundenen vier Ruhestätten dieser Art im ägäischen Thrakien. Es ist das größte und eindrucksvollste gebaute Grab in dieser Region. Die Makedonischen Kammergräber bilden eine besondere Kategorie der antiken

Weiterlesen...

Rhamnous - die antike Stadt Attikas, Heiligtum der Nemesis

Rhamnous-01Bevor die Perser 490 v. Chr. nach Marathon kamen, plünderten sie ein Heiligtum der Göttin Nemesis. Um die Perser zu strafen und um auf die Einhaltung der Kampfregeln zu achten, griff die Göttin der Vergeltung in die Schlacht bei Marathon ein und führte die Niederlage der Perser herbei. Da die Perser sich ihres Sieges und ihrer Einnahme von Athen sicher waren, hatten sie einen großen parischen Marmorblock dabei, aus dem sie ihr Siegesdenkmal meißeln wollten. Aus eben diesem Marmorblock schufen die Griechen schließlich die Statue

Weiterlesen...

Mesembria-Zone - Eine archäologische Reise durch Thrakien

IMG 2566Setzt man die archäologische Reise durch Thrakien, die zuletzt in Maroneia begonnen wurde, fort und fährt an der küstenahen Straße in Richtung Alexandroupolis, erreicht man auf halber Strecke die heute noch erhaltenen Reste der antiken Stadt Mesembria-Zone. Es handelt sich um ein frühe griechische Kolonie, die wahrscheinlich im ausgehenden 7. Jh. v. Chr von den Bewohnern der Insel Samothrake aus gegründet wurde. Samothrake kolonisierte in dieser Zeit sehr intensiv die nahegelegene thrakische Küste. Einerseits sicherte sich die Insel,

Weiterlesen...

Maroneia - Eine archäologische Reise durch Thrakien

IMG 8454Nordgriechenland ist auch heute ein wenig bekannter Landstrich Griechenlands. Es scheint oft, als würde die antike Vorstellung, nach der Thrakien vom mythischen Volk der Kikonen bewohnt sei, fortleben, und das heutige Bild bestimmen. Und als würde die antike Überlieferung, nach der Thrakien wegen der Bewohner ein raues und ungastliches, ja geradezu barbarisches Land sei, immer noch in den Vorstellungen der fremden und einheimischen Besucher nachklingen. Industriell streckenweise schlecht erschlossen,

Weiterlesen...

Das Heiligtum der Artemis in Vravronas (Brauron)

Vravronas-039Wer den Touristenmassen auf der Akropolis in Athen entfliehen will und trotzdem antike Stätten besichtigen möchte, der kann ganz in der Nähe der Millionenstadt fündig werden. Nur 38 Kilometer entfernt von der Metropole und doch sehr weit weg von ihrer Hektik und ihrem Rummel sind einige interessante archäologische Plätze in idyllischer Lage zu finden. Einige davon wollen wir den neaFon-Lesern in loser Folge vorstellen. Wie an fast jedem Ort in Griechenland ist auch die Entstehung des Heiligtums in Vravronas mit einem eigenen

Weiterlesen...

Die antike Festung von Kalyva in Makedonien

Festung-Kalyva-02Vom Dorf Ano Ioniko im Landkreis Stavroupolis führt ein asphaltierter Weg nach ca. elf Kilometern zum Dorf Kalyva. Folgt man diesem Waldweg weitere sieben Kilometer auf die Kuppe des Berges Kastro, gelangt man zur Festung von Kalyva. Gleich links an der Straße sind Parkplätze, ein Kiosk, Tische und Bänke, sowie Quellen, die den Besuchern Möglichkeiten zur Erholung, zur Rast und zum Verweilen bieten. Der Landkreis Stavroupolis hat im Rahmen der Förderung der Archäologischen Sehenswürdigkeiten ein Gebäude

Weiterlesen...

Auf der Suche nach der Heimat des Odysseus - Die archäologische Entdeckung Ithakas

IthakaOdysseus und Ithaka sind zwei Begriffe, die untrennbar miteinander verbunden sind. Immer wieder hat man auf Thiaki, wie Ithaka heute auch genannten wird, archäologische Reste des Palastes des epischen Heros gesucht und den letzten Beweis dafür, dass Thiaki die Insel ist, die bei Homer genannt wird und somit Sitz des Königs Odysseus. Vor dem 2. Weltkrieg wurde eine Höhle entdeckt und vielleicht gibt das Material, das erst jetzt in vollem Umfang zur Verfügung steht, eine Antwort darauf. Abgesehen von eher beiläufigen Erwähnungen verschiedener Reisender, die Ithaka, oder Thiaki in unregelmäßigen Abständen aufgesucht hatten, wurde die Insel archäologisch erst durch Heinrich Schliemann entdeckt.

Weiterlesen...

Apollo-Tempel von Bassae, ein zweiter Parthenon auf der Peloponnes

ApollotempelIn der Höhe von 1130 Meter auf der westlichen Seite des Peloponnes und in der Nähe der uralten Stadt Phigalia befindet sich der Tempel des Apollo Epikurios („Hilfebringend“ oder „Heiler“). In diesem Ort errichtete sich ein der schönsten und wichtigsten Tempeln des klassischen Altertums, berühmt für seine Harmonie und Besonderheit. Pausanias nach wurde der Tempel 420 v.Chr. von den Einwohnern der Phigalia unter der Überwachung von Iktinos, dem Schöpfer des Parthenons, zum Ehren des Schutzpatrons Apollon, erbaut. Die Anbetung des Gottes ist mit zwei verschiedenen Ansichten der Lokalgeschichte verbunden: einerseits half Apollo den Phigalien in ihrem Kampf gegen die Spartaner, und andererseits rettete er die Stadt vor einer Pestseuche.

Weiterlesen...

Die Ausgrabung in Olympia - Die Geschichte einer erfolgreichen griechisch-deutschen Zusammenarbeit seit 130 Jahren

Olympia-03Im 18. Jahrhundert war Olympia ein abgelegener, malariaverseuchter Ort, aber die Erinnerung an die glanzvolle Zeit des antiken Olympia war immer noch lebendig. Viele Anläufe wurden unternommen, bis die Ausgrabung einer der faszinierendsten archäologischen Stätten beginnen konnte. 1723 schrieb Bernard de Montfaucon, der Begründer der modernen griechischen Buch- und Schriftkunde, an den Erzbischof von Korfu: „Hier ist das alte Elis, wo die Olympischen Spiele gefeiert wurden, wo man eine Unzahl von Denkmälern für die Sieger errichtete: Statuen, Reliefs, Inschriften. Die Erde muss dort davon vollgestopft stecken.“

Weiterlesen...

Karthea - eine antike Stadt auf der Wanderparadiesinsel Kea

Karthea-02Karthea befindet sich im südöstlichen Küstenbereich der Insel Kea - die westlichste der Kykladeninseln - und war die wichtigste der 4 Städte der Insel in der Antike. Sie wurde in der archaischen Zeit gegründet und hatte eine lange Lebenszeit, bis zu Beginn der byzantinischen Periode. Wer in Karthea ankommt, hat den Eindruck, die Zeit ist stehen geblieben. Nichts erinnert an das 21. Jahrhundert, nicht einmal der Zugang. Karthea ist bis heute nur über den von besonderer natürlicher Schönheit antiken steingepflasterten Fußweg zu erreichen, der die Stadt mit den anderen Städten verband. Die wichtigsten Monumente der Akropolis, deren Erhaltung und Aufrichtung bis heute

Weiterlesen...

Plotinopolis - Eine Stadt für eine Kaiserin

Plotinopolis-07Der römische Kaiser Trajan (98-117 nach Christus) war ein erfolgreicher Feldherr, der, durch die Eroberung großer Territorien im Osten, Rom zu seiner größten Ausdehnung verhalf. An vielen Orten, die er dem römischen Reich einverleibte,  ließ er großzügige und moderne Bauten errichten als Zeichen seiner Macht und seiner Verehrung Roms. Im Osten Griechenlands, das damals als römische Provinz Thracia galt, ließ er für seine Frau, Kaiserin Plotina, eine Stadt errichten. Das wussten zumindest die antiken Quellen zu berichten. Allerdings gab es keine Hinweise auf die genaue Lage der Stadt, die den Namen einer Kaiserin trug. Man wusste nur aus den Quellen, dass die Stadt in der fruchtbaren Ebene des Flusses Evros gelegen war,

Weiterlesen...

Stryme - eine Stadt der Thasier in Thrakien

Strimi-01Herodot, ein antiker Geschichtsschreiber (*490/480 v. Chr.; † um 424 v. Chr.) berichtet folgendes. „Xerxes zog von Doriskos aus gegen Griechenland. Alle Völker auf diesem Weg mussten sich dem Zug anschließen. Denn wie schon früher erzählt habe, war alles Land bis nach Thessalien unterworfen und dem König tributpflichtig.  Auf seinem Marsch zog Xerxes von Doriksos aus zunächst an den Befestigungen von Samothrake vorbei. Von ihnen liegt Mesambria im Westen, darauf folgt Stryme, die Stadt der Thasier.“ Der persische König Xerxes, der in der griechischen Quelle erwähnt wird, führte sein großes und machtvolles Heer gegen die Griechen.

Weiterlesen...

Der Palast des Königs Phillip II in Aiges

Aiges-01Der prächtige Palast des Königs Phillip II in Aiges war das damalige Präsidentenhaus. Von dort aus herrschte der allmächtige makedonische König Phillip II über sein Königreich. Der Palast wurde durch Feuer zerstört, wie auch die Stadt von Aiges, nach der Schlacht von Pydna 168 v. Chr. Die Ruinen des Palastes wurden jedoch im 1. Jh. v. Chr. durch einen furchtbaren Erdsturz völlig begraben. Diese neuen Ergebnisse der Ausgrabungsarbeiten am Palast von Phillip II in Aiges kündigte die Archäologin der 17. Behörde für prähistorische und klassische Antiquitäten, Ageliki Kotaridi, auf dem 23. Kongress über das archäologische Werk in Makedonien und Thrakien an.

Weiterlesen...

Nemea, ein antikes Zeusheiligtum

Nemea-01Etwa 35 westlich von Korinth auf dem Peloponnes liegt Nemea, ein antikes Zeusheiligtum, wo gemäß der griechischen Mythologie der Held Herakles den Nemäischen Löwen mit bloßen Händen erwürgte. Im Altertum war Nemea der Schauplatz der Nemäischen Spiele, die seit 573 v.Chr. zu Ehren von Zeus veranstaltet wurden. Gegründet wurden die Nemäischen Spielen entweder vom Herkules, zum Dank für seinen Sieg gegen den Löwen, oder von den Sieben Heerführen,

Weiterlesen...

Der Grabhügel von Mikri Doxipara auf Evros (Thrakien)

Doxipara-05Der Bau von Grabhügeln in der Umgebung des antiken Thrakien begann in der prähistorischen Periode und dauerte bis zur späten Antike. Die Grabhügel befinden sich meistens auf Hügelspitzen oder auf anderen, einfach zu sehenden Lagen und sind von der Ägäis bis zur Donau, sowie vom Schwarzen Meer und der Propontis bis Italien verbreitet. Die meisten sind im Zeitraum des Römischen Kaisertums gebaut worden und beinhalten Kremationen anerkannter und reicher Männer und Frauen. Einer dieser Grabhügel ist der am Beginn des 2. Jahrhunderts n. Chr. südlich des Flusses Ardas gebaute, in der Lage Plutos zwischen den heutigen Dörfern Mikri Doxipara, Zoni und Chelidona

Weiterlesen...

Das Schatzhaus des antiken Messene

Schatzhaus-02Einzigartig in seiner Art ist der Fund eines unterirdischen Schatzhauses des antiken Messene, besser gesagt, eines antiken Tresors, in dem wohl die Staatsgelder aufbewahrt wurden. Das Schatzhaus misst 3 x 3 m und ist von bis jetzt unbekannter Tiefe. Es wurde ohne Inhalt gefunden, da es wohl schon in der Antike ausgeraubt wurde. Der Ausgrabungsleiter Petros Themelis erläutert: “Das Schatzhaus war früher gefüllt mit Gold- und Silbermünzen, Geräten aus Edelmetallen und Siegestrophäen. Es wurde an den Seiten geschützt von schweren steinernen Platten, darüber lag ein Monolith mit einem Gewicht von mehr als 2 Tonnen.

Weiterlesen...

Das antike Midea

Midea-02Schon von weitem ist der 270 Meter hohe Hügel sichtbar, und man versteht, warum in antiker Zeit gerade hier eine Festung gebaut wurde - schwer einnehmbar und ungehinderte Rundumsicht. Die Festung datiert aus dem 16. Jahrhundert v. Chr. und ist neben Mykene und Tyrins die bedeutendste mykenische Gründung in der Argolis. Die gewaltige Zyklopenmauer stammt aus dem 13. Jh. v. Chr. Sie hatte eine Länge von 450 Metern, war 5 bis 7 Meter dick, an einigen Stellen bis zu 7 Meter hoch. Sie wurde in der Blütezeit Mideas errichtet, das jedoch alsbald von einem Erdbeben zerstört wurde. Die Ausgrabungen begannen 1907 unter der Federführung deutscher Archäologen, wurden mit Ausbruch

Weiterlesen...

Dikaia - Münzen erzählen die Geschichte ihrer Stadt

Dikaia-01Es gibt große geschichtliche Ereignisse, denen wir heute mehr verdanken als nur die Kenntnis über Kriege und Eroberungen. Einer, der einen bedeutenden Kriegszug anführte, war der Perserkönig Xerxes (519 v. Chr.; † August 465 v. Chr.). Auf seinem Zug nach Athen, wo er später auf den berühmten spartanischen König Leonidas treffen sollte, passierte er eine Reihe von griechischen Städten. Viele davon erlagen der Macht des Perserkönigs und boten den Fremden Brot und Wasser als Zeichen der Unterwerfung an. Ob Dikaia eine griechische Stadt  in Thrakien dies auch tat, wissen wir nicht, denn nur wenig weiß der antike Geschichtsschreiber Herodot darüber zu berichten.

Weiterlesen...

Die thrakische Jägerin – ihr Bild und ihre Geschichten

Jaegerin-01Weitläufig und großzügig präsentiert sich das antike Philippi: sicherlich der größte und auch eindrucksvollste archäologische Park, der in Nordgriechenland existiert; ein bedeutsames Stück antiker Geschichte, das man durchlaufen kann. Die Stadt, die in weiten Teilen erst durch Philipp II. (um 382-336 v. Chr.) ihre heutige Struktur und Ausdehnung erhielt, zieht auch heute noch eine große Zahl an Besuchern an und das Theater, das der Makedonenkönig einst als Erster anlegen ließ, ist weiterhin gut besuchter Veranstaltungsort. Jenseits des Theaters läuft man durch antike gepflasterte Straßen, sieht zu beiden Seiten die prächtigen Bauten der Makedonen sowie dann auch

Weiterlesen...