Die Erben des Kolumbus – die Neophyten Griechenlands
- Autor
- Horst Schäfer
- Zugriffe: 2107
Agaven und Feigenkakteen wuchern an Felshängen, Palmen und Akazien säumen Uferpromenaden, Hibiscus und Gummibaum schmücken Gärten, Bougainvillen und Blauregen umranken Häuser – all das zählt der Uneingeweihte zur Flora Griechenlands. Dabei ist ihm gar nicht bewusst, dass er es im Grunde mit fremden Pflanzen, im Fachjargon Neophyten (griech. "Neugepflanzte"), zu tun hat. Per Definition sind mit Neophyten alle Pflanzen gemeint, die nach der Entdeckung Amerikas 1492 vom Menschen
Eine Wanderung durch die zauberhafte Welt der Orchideen Griechenlands
- Autor
- Horst Schäfer
- Zugriffe: 2023
Griechenland im Frühjahr ist ein blühender Garten voll landschaftlicher Schönheiten. Wer im Frühling den herben Boden Griechenlands betritt, um die ehrwürdigen Zeugen klassischer Kultur aufzusuchen, ist erstaunt und entzückt vom Reichtum ihrer Farben und Formen. Üppig wuchernde Natur pur. Rosa blühende Judasbäume leuchten aus dem dunklen Grün der Wälder, ganze Berghänge sind vom Ginster gelb gefärbt.
Granatäpfel – Lebendige Antike
- Autor
- Sabine Beckmann
- Zugriffe: 2309
Granatäpfel sind erstaunliche Pflanzen (die übrigens nicht ursprünglich in Kreta oder auch Griechenland zuhause sind - ihr kultischer Gebrauch geht weit in die Anfänge der mesopotamischen Geschichte zurück). Sie blühen am Ende des Frühlings mit einer leidenschaftlichen Fülle von Blüten und Blättern (vorausgesetzt es gibt nur ein wenig Wasser), während die meisten anderen frischen Pflanzen in der Hitze der Mittelmeersonne verdorren, die jeden Tag höher in den Himmel hinaufsteigt, der Sommersonnenwende zu. Leuchtend orangene Blüten mit fünf bis acht Blütenblättern öffnen sich aus einem
Der Wald von Strofylia und die Lagune von Kotychi
- Autor
- Charalampos Tzelepis
- Zugriffe: 1488
Das Gebiet des Waldes von Strofylia und der Lagune von Kotychi steht sowohl durch die nationale als auch durch die internationale Gesetzgebung unter Naturschutz. Es handelt sich hier um eines von 11 Gebieten innerhalb Griechenlands, die nach dem Ramsar-Vertrag zu den Hygrotopen Internationaler Bedeutung gehören. Es ist dem europäischen Netz „Natura 2000“ angegliedert, ein Bereich des Gebietes gilt nach den Richtlinien 79/409/EWG als besondere Vogelschutzzone und in seiner Gesamtheit es als besonders erhaltenswerte Zone gemäß der Richtlinie 92/43/EWG. Diese Richtlinie erging vor allem zur Erhaltung
Die Zypresse
- Autor
- Waltraud H. Alberti
- Zugriffe: 1231
Das Jahr geht dem Ende zu. Ist die Wintersonnenwende erst einmal vorbei, dann kann man Ausschau halten nach seinen vergesssenen Wünschen und Träumen. Aber bis es so weit ist, sind die Abende lang. Früh wird es dunkel. Erzählungen verkürzen die Zeit...
Es war einmal ein junger Mann ganz besonderer Art. Gross und schlank mit weichen eleganten Bewegungen.
Die Meerzwiebel
- Autor
- Waltraud H. Alberti
- Zugriffe: 1550
Es wird Zeit, dass der Sommer sich dem Ende neigt. Mit Trockenheit und Hitze hat er seine Spuren hinterlassen. Das einjährige, ehedem grüne, satte “Chorta” ist braun und gibt der Landschaft einen müden, vergänglichen Hauch. Nur manchmal, wenn die Abendsonne tief steht, hat es noch einen goldenen Schimmer. Überall raschelt es in der vertrockneten Pflanzenwelt, wenn die kleinen Eidechsen auf Jagd sind, oder wenn die scheue schöne große Smaragdeidechse zur Sicherheit
Der Wald von Xeromero
- Autor
- Erwin Bergmeier, Vasiliki Vlami, Stamatis Zogaris, Panajotis D. Dimopoulos
- Zugriffe: 895
Uralte Eichenwälder gehören zu den schönsten und eindruckvollsten Waldtypen Europas. Sie bilden die Heimat für eine außergewöhnliche Artenvielfalt aus allen Gruppen von Lebewesen - angefangen von kleinen Flechten, Pilzen, Insekten und Spinnen, bis hin zu den unter dem Baldachin der wundervollen Eichen nistenden Vögeln. Walloneneichenwälder sind eine seltene Art von Eichenwald, die in Europa fast ausschließlich auf Westgriechenland und Albanien beschränkt ist.
Olivenernte auf der Insel Alonissos
- Autor
- Waltraud H. Alberti
- Zugriffe: 2368
Es ist Anfang Dezember, und es ist Erntezeit: Die Oliven sind reif. Endlich ist es soweit. Lange haben alle darauf gewartet. Die Olivenbäume wurden gepflegt und gedüngt. Der Sommer war heiß und trocken. Ein ausgiebiger Regen im September und im Oktober, dann nochmals die wärmende Sonne. Jetzt hängen die Bäume voll mit ihren Früchten. Die meisten haben sich in ihrem Reifungsprozess schon von grün bis aubergine-farben und ganz dunkel, gefärbt. Zwischendurch gab es ein Bangen, dass die Stürme nicht zu heftig
Maulbeerbaum – Μουριές (Mouries)
- Autor
- Dimitrios Pergialis
- Zugriffe: 2684
Die Maulbeeren oder Maulbeerbäume gehören wie die Feigen und Gummibäume zu der Familie der Maulbeergewächse. Die Weiße und die Schwarze Maulbeeren sind sommergrüne Bäume oder Sträucher und stammen aus Asien. Sie wachsen als sechs bis fünfzehn Meter hohe Bäume oder Sträucher mit graubrauner Rinde. Die Blattform kann auch am selben Baum beträchtlich variieren. Die grünen Blätter der Weißen Maulbeere dienen der Zucht des Seidenwicklers und waren der hauptsächliche Zweck, zu dem die Maulbeerbäume