BILDER DER KATEGORIE "GESCHICHTE"



Der Philhellenismus der Neuzeit

Philhellenismus 03Die Entdeckung Pompejis und der Beginn der Antikenbegeisterung in Europa
Im Jahrhundert der Aufklärung hatte man durch ausgedehnte Grabungen in Unteritalien die Antike entdeckt und sie eingelassen in das Leben und Denken der Zeit. Hauptsächlich manifestierte sich die Antikenbegeisterung an der Freilegung der Städte Pompeji und Herculaneum in Unteritalien. Expeditionen, die vor allem der König auf Sizilien eingeleitet hatte. Die Bedeutung der entdeckten Artefakte und auch die Freilegung der Ruinen sind für die mentalgeschichtliche Entwicklung Europas

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Griechische Weisheiten

PhilosophenAristoteles von Stageira 384-322 v. Chr., Demokrit von Abdera 460-370 v. Chr.,
Heraklit von Ephesos
540-480 v. Chr.
, Sokrates von Athen 470-399 v. Chr.,
Platon von Athen
427-348/347 v. Chr.
, Thales von Milet 624-546 v. Chr.,
Solon von Athen
640-560 v. Chr.
, Chilon von Sparta 556 v. Chr.,
Pittakos von Mytilene
650-570 v. Chr.
, Bias von Priene 590-530 v. Chr.,
Kleobulos von Lindos
6. Jahrhundert v. Chr.
, Periandros von Korinth †583 v. Chr.

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Delphi – Weltpolitik und Lebensberatung in Rätseln

Delphi 07Wer heute nicht weiß, wie er eine wichtige Lebensfrage lösen soll geht zum Astrologen, zur Kartenlegerin oder zum Psychiater. Früher ging man mit solchen Fragen nach Delphi.  Apollons Heiligtum mit dem berühmten Orakel am „Nabel der Welt“ ist auch heute noch einer der eindrucksvollsten Orte Griechenlands. Die rätselhaften Orakel der delphischen Pythia sind legendär. Das Orakel ist vor langer Zeit verstummt, aber Delphi ist ein Ort der Rätsel und des Staunens geblieben.

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Die Geschichte von Olympia und den Olympischen Spielen

Olympia 02Die archäologischen Grabungen in Olympia fördern nicht nur neue Funde zutage sondern auch faszinierende neue Erkenntnisse über die Geschichte dieses Heiligtums. Im Norden und Osten eingerahmt von Bergen und Hügeln, schaffen die Flüsse Alpheios und Kladeos im fruchtbaren Tal bei Olympia eine für Griechenland eher untypische, anmutige Landschaft. In der Mitte des Tales erhebt sich der seit Urzeiten heilige, von Kiefern bewachsene Kronoshügel, wo Kronos und Rhea angeblich schon vor der Geburt von Zeus geopfert wurde,

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Abdera, des Philosophen Demokrit unbekannte Heimat

Avdira-01Den Philosophen Demokrit (ca. 460 v. Chr. bis ca. 370 v. Chr.), der mit seiner Lehre darauf abzielte eine heitere, gelassene Stimmung zu erlangen und nicht länger von Furcht oder Hoffnung getrieben zu werden, kennen sicherlich viele. Seine Heimatstadt Abdera (ΑΒΔΗΡΑ) an der thrakischen Küste hingegen ist vielen unbekannt. Abdera liegt wie schon die anderen beiden Orte, von denen bereichtet wurde, an der thrakischen Küste unweit der modernen Stadt Xanthi.

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Die Mysterienschule des Pythagoras von Samos

Samos 4Zufälle gibt es im Leben nicht, eher Dinge, die einem zufallen, wenn man offen und interessiert ist. So war es wohl auch mit meiner ersten Reise auf die Ägäis-Insel Samos im Frühling des Jahres 2003. Ich hatte zuvor bereits von 1994 bis 1997 drei Jahre durchgehend in Griechenland gelebt und immer wieder zog mich eine unbewusste Kraft zurück in dieses Land mit dem blauen Meer und dem unsagbaren Licht. Schon im “zarten Knabenalter“ von vielleicht vier Jahren,

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Makedonikos Agonas - Ein Meilenstein in der neugriechischen Geschichte

Makedonikos Agon 03Die Neugriechen sind nicht ein „geschichtsloses Zwergvölklein“ Südosteuropas, wie Marx und Engels seinerzeit meinten, sondern eine historische Nation. Die Geschichtsverbundenheit der Neugriechen, die oft zugleich „Geschichtsgeschlagenheit“ war, prägte ihr Nationalbewusstsein. Die Identitätsbildung des neuen Griechentums erfolgte und erfolgt dabei sowohl im Zeichen des Gefühls der historischen Kontinuität als auch in demjenigen der Spannung zwischen dem Wechsel fremder Einflüsse (oder Bedrohungen) und der beharrenden Kraft eigenen Lebens. Schon deshalb ist dieser Prozess nie abgeschlossen.

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Griechische Zitate, Weisheiten und Sprüche aus dem Volksmund

BlitzKlarer Himmel fürchtet keine Blitze
Καθαρός ουρανός αστραπές δεν φοβάται
Katharós uranós astrapés den fováte

Augen die sich nicht sehen vergessen sich schnell
Μάτια που δεν βλέπονται, γρήγορα λησμονιούνται
Mátia pu den vléponte, grígora lismoniúnte

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Glossar griechischer archäologischer Fachbegriffe

Drachme-01Abakus, Ägis, Akroter, Alabastron, Amphora, Architrav, Aryballos, Askos, Bärinnen, Chiton, Dädalisch, Doppelaxt, Drachme, Dreifuß, Echinus, Epinetron, Erechtheion, Fries, Fünfzigruderer, Giebel, Guttae, Hermenpfeiler, Himation, Hydria, Kantharos, Kammergrab, Kanneluren, Kiste, Kore, Kotyle, Krater, Kylix, Kuros, Larnax, Lekythos, Lutrophore, Metopen, Obolos, Peplos, Psykter, Skyphos, Stoa, Talent, Terrakotta ...

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Der Eid des Hippokrates

HippoKrates 02Schon in der Antike galt Hippokrates als Vater der Medizin. Platon erwähnt, dass der Arzt so berühmt sei wie Polyklet und Phidias als Bildhauer. Aristoteles nennt ihn einen großen Arzt von kleiner Statur. Seine Lebensgeschichte, verfasst von dem griechischen Arzt Soranos von Ephesos, erschien erst 500 Jahre nach seinem Tod. Als sicher gilt, dass Hippokrates um 460 v.Chr. als Sohn eines Arztes aus dem Geschlecht der Asklepiaden auf Kos geboren wurde. Er studierte Rhetorik bei dem Sophisten Gorgias, Philosophie bei Demokritos und Medizin bei dem Pythagoräer Akmäon. Wie es damals Brauch unter den Ärzten war,

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Antike griechische Künstler und Autoren

Antike-AutorenAgorakritos, Alkamenes, Amasis, Analatos, Antenor, Archermos, Aristokles, Damophon, Euphranor, Hegias, Homer, Kalamis, Kallimachos, Lysipp, Myron, Nikosthenes, Onatas, Pausanias, Phidias, Plutarch, Polyklet, Praxiteles, Skopas, Strabon, Thukydides ...

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Griechische Philosophie in diachronischer Sicht

Tzermias 03"Alles fliesst.“ Mit diesen Worten hat Platon die Lehre von Heraklit (Herakleitos) kurz umschrieben. Die Doktrin des Philosophen von Ephesos über den Kreislauf des ewigen Werdens gilt auch für das philosophische Denken. Es gibt kein Ende der Philosophie. Die Entwicklung der Ideen geht weiter - in Griechenland, der „Wiege der Philosophie“, und in der Welt überhaupt. Das ist ein Gemeinplatz. Aber er muss in einer Zeit doch vermerkt werden, in der es vom „Ende der Geschichte“ und von anderen, nicht enden wollenden Enden wimmelt. So ist dieser Ausklang, dieser Epilog, zugleich auch ein Prolog.

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Wettlauf mit der Zeit für die Rettung von archäologischen Funden am Ufer des Aliakmonas Flusses

Aliakmonas-Funde-02Am Ufer des Aliakmonas Flusses wurden Wohnsiedlungen und große Gräberfelder aus der Jungsteinzeit bis in die frühe Eisenzeit mit reichen Funden entdeckt: Keramik, Schmuck, Statuetten, Werkzeuge, militärische Ausrüstung, Funde aus der archaischen, klassischen und hellenistischen Zeit aus Gold, Silber und Bronze. Auf diesem Gebiet wird der Hilarionas-Staudamm vom Stromversorger DEI gebaut, der nächstes Jahr die Gegend überschwemmen und in einen See verwandeln wird.

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Marmorstatue von Hermes bei Epidavros entdeckt

Hermes-01Eine Marmorstatue des antiken griechischen Gottes Hermes in ausgezeichnetem Zustand wurde letzte Woche im Rahmen von Ausgrabungen in der Gegend des antiken Epidavros entdeckt. Es handelt sich dabei um eine kopflose römische Kopie eines Werkes aus dem 4 Jh. V.Chr. des berühmten argivischen Bildhauers Polyklets. Die Statue zeigt den Gott Hermes im frühen Alter, der einen Mantel über die linke Schulter trägt. Nach dem Leiter der Ausgrabungsgruppe Labrinoudakis, wurde die Statue möglicherweise im 2. Jh. n.Chr. hergestellt, während eines Besuchs des römischen Kaisers Andrianos.

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Beschlagnahmte makedonische Schätze von großer Bedeutung

Makedonien-01Bei einem Einsatz gegen Schmuggler hat die griechische Polizei in Thessaloniki mehr als 70 Stücke aus dem 6. Jahrhundert v.Chr. „von großer archäologischer Bedeutung“ beschlagnahmt. In Anwesenheit von Premierminister Georgios Papandreou, Minister für den Bürgerschutz Christos Papoutsis und Kultur- und Tourismusminister Pavlos Geroulanos wurden am 6. Oktober im Nationalen Archäologischen Museum diese antiken makedonischen Schätze gezeigt, die in den Händen von Antiquitätenschwarzhändlern beschlagnahmt wurden. Vier Helme, viele goldene Masken, Mundstücke, zwei Goldsohlen und Goldschmuck, die auf die Kleidung der Toten genäht wurden, Goldringe, Stifte und

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