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Thomas Schütte in Athen

FrauenAm 8. Februar wurde die Ausstellung des international renommierten deutschen Bildhauers Thomas Schütte im Ausstellungsort der Portalaki Sammlung (Pesmatzoglou Str. 8) eröffnet. Die Ausstellung gliedert sich in drei Abschnitte, die den drei wichtigsten Bereichen vom Schüttes Werk entsprechen: Seine Skulpturen (´´Wichte´´ und ´´Zombies´´), seine Keramiken (´´Klotzköpfe´´) und eine Serie von Radierungen (´´Silly Lilies´´, ´´Frauen´´ und ´´Architektur Modelle´´).

 

 

Architektur-Modelle
Frauen
Klotzkoepfe
Silly-Lilies
Wichte
Zombies
1/6 
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Die ´´Wichte´´, kleine männliche Porträtbüsten aus Bronze und Stahl mit veränderten Gesichtszügen, widerspiegeln, nach Herrn Portalakis, das Leiden unter Einsamkeit in unserer Zeit; ιn Zusammenhang mit den ´´Zombies´´, nämlich auffällig deformierten Skulpturen von «lebenden Toten», wird die Grausamkeit sowie der Zynismus des modernen Lebensstils dargestellt. Mit den Keramiken ´´Klotzköpfen´´ - im Gegensatz zu ´´Wichten´´ - gelingt dem Künstler, die mindestens erforderliche Information über den menschlichen Ausdruck zu vermitteln. Gleichzeitig lassen Schütters Radierungen seine Sensibilität sowie sein Interesse an der realistischen Darstellung der Wirklichkeit erkennen.

Thomas Schütte wurde 1954 in Oldenburg geboren und lebt und arbeitet in Düsseldorf. Bei der Biennale in Venedig 2005 erhielt er für seinen Beitrag den Goldenen Löwen. Die Ausstellung dauert bis 30. Juni 2010.


(Art.S.)

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