Inousses, eingeladen auf der Insel der Reeder
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- Griechenland Aktuell
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Inousses, ein kleiner Komplex unbewohnter Insel nordöstlich der Insel und der gleichnamigen Präfektur Chios, und besitzt einen besonderen Platz in der politischen und wirtschaftlichen Geschichte Griechenlands. Die einzig bewohnte Insel, Egnoussa (14 km²), ist die größte davon, dort befindet sich eine wunderschöne Siedlung mit ca. 500 Einwohnern. Sie gehört wahrscheinlich zu den reichsten Orten des Landes und gilt als Geburtsort vieler der bekanntesten Reederfamilien Griechenlands. Die Mehrheit ihrer Einwohner beschäftigt sich mit den seefahrenden Berufen und mit dem Tourismus.
Die Insel ist schon seit dem Altertum bekannt, durch die Werke von Herodot und Thukydides. Der Ursprung des Namens stammt aus dem griechischen Wort „Oinos“, welches für Wein steht und für Jahrhunderte wurde sie mit dem Schicksal der nah liegenden Chios verbunden. Die systematische Beschäftigung mit der Reederei begann erst im 19. Jahrhundert, als viele Insulaner nach Syros umgezogen sind. Seitdem bekamen sie bis heute einen ständigen internationalen Ruf. Als charakteristisches Merkmal dieser Geschichte gründeten sie eins der wichtigsten Maritimmuseen Griechenlands, wo der Besucher die Möglichkeit hat, durch Bilder, Fotos und Schiffsmodelle einen sehr bedeutenden Wirtschaftssektor zu entdecken.
Ein Ausflug auf Inousses ist unbedingt empfehlenswert, für diejenigen die Chios besuchen wollen. Obwohl es auf der Insel wenige Dienstleistungen für Touristen gibt, zählen die Kathedrale des Heiligen Nikolaos, Schutzpatron der Seemänner, die Statue der Meerjungfrau und die malerischen Strände zu den Sehenswürdigkeiten.
(Hel.P.)






